Am Nachmittag des 12. Mai 2026 um 17:17 wurden wir zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle bot sich folgendes Bild: Ein PKW war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, hatte eine Verkehrsinsel überquert und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stillstand. Durch die Wucht des Aufpralls hatten im Fahrzeug sowohl der Fahrer- als auch der Beifahrerairbag ausgelöst. Glücklicherweise konnte der Lenker das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde bis zum Eintreffen des nachalarmierten Rettungsdienstes von den Kamerad:innen betreut.
Um die Verkehrswege schnellstmöglich wieder freizugeben, sicherte die Polizei gemeinsam mit unserem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) die Unfallstelle ab. Die Bergung gestaltete sich aufgrund der Position des Fahrzeugs als technisch anspruchsvoll. Mittels Rollwagen hoben wir das Fahrzeug an und manövrierten es händisch in eine parallele Position zur Fahrbahn. Anschließend wurde der PKW auf die Abschleppachse verladen. Da das rechte Hinterrad nicht mehr rollfähig war, verblieb dieses für den Transport auf einem der Rollwagen.
Durch das Überfahren der Verkehrsinsel wurden Betriebsmittel freigesetzt, die eine Gefahr für die Umwelt und den nachfolgenden Verkehr darstellten. Die Mannschaft des Versorgungsfahrzeuges (VF) brachte den Rollcontainer „Ölbindemittel“ zum Einsatzort, um die Flüssigkeiten fachgerecht zu binden. Nach der groben Reinigung der Fahrbahn von Trümmerteilen und Bindemittel übernahm die verständigte Straßenmeisterei die Absicherung der beschädigten Verkehrsinsel durch ein Ersatz-Verkehrsschild.
Der verunfallte Wagen wurde im Anschluss sicher zum Feuerwehrhaus verbracht und dort für die Abholung durch den Besitzer bereitgestellt. Nach der Reinigung der eingesetzten Geräte und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten wir gegen 18:52 Uhr den Einsatz beenden.


