Pkw-Bergung aus Windschutzgürtel nach Verkehrsunfall

Am Vormittag des 11. April 2026 wurde die Feuerwehr um 09:37 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf der L6 auf Höhe Reuhof in Fahrtrichtung Pillichsdorf alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Einsatzkräften eine Lage die komplexer war, als auf dem ersten Blick zu erkennen: ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und steckte im angrenzenden Windschutzgürtel fest. Das Fahrzeug war manövrierunfähig, da sich im Heckbereich massive Betonteile eines Brunnenringes im Boden befanden, während die Karosserie an der Vorderseite mit dem Baumbestand verhakt war. Besonders erschwerend wirkte ein kleinerer Baum, der direkt zwischen dem rechten Vorderreifen und dem Kotflügel eingeklemmt war.

Nach der ersten Absicherung der Einsatzstelle begannen die Kameraden mit der Befreiung des Fahrzeugs. Mittels Motorsäge wurden die blockierenden Bäume entfernt, während parallel dazu die Betonelemente mit Hacken gelockert und aus dem Weg geräumt wurden. Um die Brandgefahr zu minimieren, wurde zudem die Fahrzeugbatterie abgeklemmt.

Die eigentliche Bergung erfolgte durch den koordinierten Einsatz der Seilwinde des Tanklöschfahrzeugs (TLF). Während das Auto kontrolliert nach hinten gezogen wurde, lenkten die Einsatzkräfte den Wagen unter Einsatz von Bandschlingen und vereinten Kräften gleichzeitig seitlich zurück in Richtung der Fahrbahn.

Nach der erfolgreichen Bergung wurde die Straße mit Ölbindemittel von ausgelaufenen Betriebsmitteln gereinigt und von Trümmerteilen befreit. Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend gesichert auf dem Waschplatz abgestellt, wo zur Sicherheit erneut austretendes Öl gebunden wurde. Die Einsatzbereitschaft konnte um 11:00 Uhr wiederhergestellt werden.